Kinder unserer Speisungsprojekte berichten

. . . es geht mir schon besser. . .

Ich heiße Aljon. Mein Leben hat sich sehr stark verändert als ich es in Gottes ausgestreckte Hand gab.
Meine Familie ist sehr arm und deswegen habe ich um Gottes Segen gebetet und er hat dieses Gebet beantwortet. Darüber freue ich mich sehr. Ich gehe jetzt täglich zur kostenlosen Kinderspeisung und es geht mir gesundheitlich nun schon besser. Die Köchinnen kochen sehr gut! Ich danke Gott, dass Er uns so sehr segnet. Preis Gott!

. . . ich werde immer wieder kommen. . .

Ich bin Dima Domratschow aus Slawjansk und besuche die sechste Klasse. Seit zwei Monaten gehe ich mittags in die Gemeinde zum Essen. Ich komme aus einer kinderreichen Familie. Zusammen mit mir kommen auch zwei meiner Brüder und meine Schwester hierher. Die Mitarbeiter beschäftigen sich mit uns, lesen uns christliche Bücher vor, erzählen uns spannende Geschichten, kurz, sie kümmern sich um uns. Hier erfuhr ich viel über Jesus und auch viel Nützliches über mich selbst. Außerdem lernte ich auch Beten. Ein herzliches Dankeschön möchte ich an die Menschen sagen, die für uns kochen und uns aus der Bibel vorlesen. Ich werde gerne immer und immer wieder kommen und auch für diejenigen Kinder beten, die in einer noch schwierigeren Lage sind und auch solche Hilfe brauchen. Dimo.

. . . dass meine Mutter bald wieder bei uns sein darf. . .

Lena Winnizkaja, Kramatorsk:
LenaMeine Mutter, meine Schwester und ich lebten ohne Vater bei meiner Oma. Meine Mutter hatte es sehr schwer. Der Vater hat uns verlassen, als ich 7 Jahre alt war. Oma ist Invalide. Sie bekommt eine kleine Rente. Arbeiten konnte sie nicht und helfen auch nicht. Deswegen musste meine Mutter die ganze Familie irgendwie alleine ernähren.
Unser Vater hat uns nie geholfen. Er befindet sich im Gefängnis. Durch bestimmte Umstände musste dann auch meine Mutter für vier Jahre ins Gefängnis. Geld für einen Rechtsanwalt hatten wir nicht, um ihre Unschuld zu beweisen. Ich habe eine Freundin, Anja. Sie geht in die Gemeinde „Jesu Christi &„;. Sie erzählte mir viel über Gott und wie er ihrer Familie durchhilft. Ich habe mein Leben dann ebenfalls Jesus anvertraut und nun beten Anja und ich gemeinsam für meine Mutti und für die Gesundung meiner Familie.
Gott hilft mir viel durch liebe Menschen. Er lässt mich und meine Familie nicht hungern. Die Mama meiner Freundin, die auch in die Gemeinde geht, hat mich zu der Kinderspeisung eingeladen. Zusammen mit meiner Schwester gehe ich nun regelmäßig dorthin. Auch besuche ich die Kindergottesdienste. Ich glaube fest, dass meine Mutter bald wieder bei uns sein darf. Dank Gott werden wir wieder zusammen sein. Lena.

. . . sie hat hier lesen und schreiben gelernt. . .

Natascha Gurskaja, Kramtorsk:
Meine beiden Schwestern und ich besuchen regelmäßig das Mittagsessen-Angebot im „Barmherzigkeitsfond &„; in Kramatorsk. Es gefällt uns hier sehr. Meine Schwester Eugenija hat hier das Lesen und Schreiben gelernt und in diesem Jahr konnte sie zur Schule gehen.
Uns gefallen auch sehr die Geschichten, welche wir hier hören und wir lernen viele schöne Lieder und Gedichte über Gott. Es ist ein sehr gutes Mittagessen, das wir hier bekommen. Wir haben auch eine klasse Gemeinschaft mit den anderen Kindern. Manchmal besuchen wir ein Konzert und manchmal bekommen wir auch Kleider und Schuhe. Dank sei Gott und Euch. Durch Eure Hilfe sind wir bis jetzt immer irgendwie durchgekommen. Dankeschön für alles!

. . . bis wir im Gefängnis landeten. . .

Ich wuchs mit meiner jüngeren Schwester ohne Vater bei meiner Mutter auf. Als wir Gott noch nicht kannten, litten wir große Not. Es mangelte uns an allem, natürlich auch am Essen und an Kleidung.
Ich war viel mit meinen Freunden zusammen. Wir tranken jede Menge Alkohol, nahmen Drogen und stahlen uns einiges zusammen, bis wir wegen Diebstahl im Gefängnis landeten. Ich danke Gott, dass ich nach meiner Freilassung den Weg ins Kinderheim „Zuflucht &„; in Slavjansk gefunden habe. Dort wurde mir auch von meinem Erretter, Jesus Christus, erzählt. Als ich mich zu ihm umwandte, wurde mein Leben ganz verändert. Nun muss ich nicht mehr sündigen, ich gehe regelmäßig in die Schule und singe auch in einer Singgruppe mit. Ich glaube fest, dass Gott mir auch in Zukunft helfen wird, treu auf seinen Wegen zu gehen.
Dima Tschibasov, 16 Jahre, vom Kinderheim „Zuflucht " in Slavjansk

… ich lerne sogar Klavierspielen!!

Mit zehn Jahren landete ich bereits auf der Straße. Mein Vater hat mich so oft geschlagen bis ich davongelaufen bin. Ich rauchte, betrank mich, schnüffelte Klebstoff, und befand mich dadurch gesundheitlich schon ziemlich am Rande des Abgrunds. Doch Gott erbarmte sich meiner und rettete mich vor dem Abgrund. Nun wohne ich im christlichen Kinderheim und bin frei von Sorgen und Nöten. Ich danke Gott für solch eine Liebe zu mir. Er hat mich von meinem sündigen Leben befreit. Jetzt ist es mir möglich, die 10. Klasse zu besuchen. Ich singe in einem Teenagerchor mit, beteilige mich in einer Theatergruppe und lerne sogar Klavierspielen. Ich wünsche mir mit all diesen Fähigkeiten meinem Herrn Jesus auch in Zukunft zu dienen.
Lena Kuwschinowa, 16 Jahre

--- und vergeßt die Alten nicht!

Früherer Bericht: Aktion Hungerhilfe


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