Bischof Strach mit den neuen Mitgliedern der Gemeinde

Hilferuf aus dem Nordkaukasus, Russland

Als die Gemeinde Gottes der Nordkaukasusregion wenden wir uns mit einem dringenden Hilferuf an Euch, das Hilfswerk SamariterDienst.

Der Nordkaukasus ist als „humanitäre Katastrophenzone " bekannt. Fast ständig wandern hier Flüchtlinge aus Gebieten ein, in denen Krieg wütet, Naturkatastrophen stattgefunden haben oder aus religiösen oder nationalistischen Gründen politische Unruhen herrschen. Das trägt zur Verarmung unserer Region und der Bevölkerung bei. Dazu kommt, dass Arbeiter ihre Löhne nicht rechtzeitig oder gar nicht ausbezahlt bekommen, Kindergeld und Renten gestrichen werden und das ganze Gebiet von großer Arbeitslosigkeit betroffen ist. Das Lebensniveau der Menschen im Kaukasus ist auf erschreckend niedrigem Niveau. Viele Menschen darben weit unter dem Existenzminimum.

Auch die Menschen unserer Gemeinden bleiben von diesem Problem nicht unberührt. Als Bewohner dieses Gebietes geht die Not auch quer durch unsere Familien. Dazu kommt, dass gerade wir als Christen zu unserer eigenen Not Flüchtlingsfamilien aus Karabach und Tschetschenien aufgenommen haben. Wir haben ihnen nicht nur Obdach gewährt, sondern sorgen auch dafür, dass sie täglich mit Mahlzeiten versorgt werden.

Hiermit wagen wir es, das Hilfswerk SamariterDienst für die Gemeinden und Menschen im Nordkaukasus um humanitäre Hilfe zu bitten. Es besteht ein großer Bedarf an Kleidern, Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern. Wir hatten schon einmal bei einer anderen Wohltätigkeitsorganisation nachgefragt, doch es wurde uns gesagt, dass wir für die Transportkosten von Deutschland nach Tscherkessk über 3.000 US$ bezahlen müssten. Das ist für uns unerschwinglich. Die materielle Lage der Menschen im Nordkaukasus ist bedrückend und es ist der Gemeinde unmöglich, solch eine Summe zusammenzubringen. Wir verpflichten uns aber gerne, umgehend Berichte und Bilder über die Verteilung der humanitären Hilfe an Euch zu senden.

Gespannt Eure Antwort erwartend grüßt Euch

Viktor Strach

Bischof der Gemeinden Gottes der Nordkaukasusregion

 

Die Strach – Familie


Große Freude über die Lebensmittel!
Verteilaktion in Samara, Russland

Im Mai 2001 haben wir einige unserer Partnergemeinden in Samara an der Wolga besucht. Während dieser Dienstreise konnten wir vor Ort die schwierigen Lebensbedingungen der Menschen dort persönlich kennen lernen.

Von unserem Zentrallager in Plüderhausen bis nach Samara sind es ca. 4500 Kilometer. Ein Transport dorthin würde uns über DM 5.000, – kosten. . Deswegen haben wir beschlossen, dieses Geld effektiver einzusetzen, indem wir DM 7.000, – in Samara umgetauscht haben und dafür 90. 000 russische Rubel erhielten. Das ist für russische Verhältnisse eine stattliche Summe. In einem Großmarkt in Samara konnten wir günstig große Mengen Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Margarine, Öl und Kekse einkaufen. Diese Lebensmittel wurden anschließend in der Stadt und in mehreren angrenzenden Bezirken an Rentner, Straßenkinder und kinderreiche Familien verteilt. Diese Menschen waren fassungslos von solcher Wohltat der Deutschen und brachten uns mit vielen Worten ihre große Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck.

Gerne leiten wir hiermit den Dank dieser russischen Menschen an alle unsere Spender weiter. Ohne Ihre tatkräftige Unterstützung wären wir nicht in der Lage, solch lebenswichtige Lebensmittelaktion durchzuführen. An dieser Stelle sagen wir deshalb allen unseren Freunden für Ihre Hilfe ein ganz herzliches Dankeschön!

- BERICHT AUS KALININGRAD

- BERICHT AUS JAROSLAV

 

 


Das Hilfswerk SamariterDienst hilft notleidenden Menschen

und dient zur Ausbreitung des Evangeliums

Hilfswerk SamariterDienst e.V.

Ein Werk der Gemeinde Gottes KdöR

Wilhelm-Bahmüller-Str. 4 • 73655 Plüderhausen
Tel. (0 71 83) 933 - 4830 • Fax (0 71 83) 933 - 4832
Email: HSD@SamariterDienst.de

Bankverbindung: Kreissparkasse Waiblingen • Konto: 5 294 244 • BLZ 602 500 10