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Adolf Zinsser mit Waisenkind Waldemar |
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| Pastor Waldemar Wosnjuk aus der Stadt Nova Kachovka führte mich
unangemeldet in die Wohnung einer Familie, die eines unserer Waisen vor 6 Wochen
aufgenommen hat. Wir trafen den 3-jährigen Waldemar in einer liebevollen Atmosphäre an.
Offensichtlich fühlte er sich in den Armen seiner Mama wohl. Würdest Du den
Kleinen wieder hergeben? fragte ich die Mama. Niemals! war die spontane
Antwort. Selbst die 16-jährige Tochter wollte nicht mehr auf ihren neuen Bruder
verzichten. Es war für mich eine große Freude mitzuerleben, was durch Eure Hilfe der
Liebe und Barmherzigkeit in dieser Familie getan werden konnte. Einen anderen Bericht erhielt ich aus Slawjansk (Ukraine):
Doch alles Schöne hat ein Ende, und die Zeit für Sveta bei uns war abgelaufen. Das
hieß: zurück ins Waisenhaus! Der Zustand dort ist schrecklich. Die Kinder haben nicht
genügend zu essen und es fehlt überall, selbst an Zahnpasta, doch vor allem an Geld. Wie
muß es in diesen kleinen Kinderseelen aussehen? Sveta in ihrer neuen Familie |
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| Einige Tage, bevor Sveta zum zweiten Mal ins Waisenhaus zurück sollte,
sagte mein Mann während einer Autofahrt zu mir: Warum müssen wir Sveta eigentlich
wieder zurückbringen ins Waisenhaus? Gott hat uns bisher unser täglich Brot gegeben, und
ER wird helfen, daß es auch für Sveta reicht! Ich weinte, denn das waren auch
meine Gedanken. Wir hielten sogleich an und beteten: Danke Gott, daß wir ein Teil
Deiner Liebe werden durften. Hilf uns, daß wir Sveta wie unsere eignen Kinder lieben! Sie
braucht unsere Liebe! Als wir nach Hause kamen, fragten wir Sveta, ob sie für immer
bei uns bleiben will. Überglücklich rief sie: Mama, Papa, danke, danke! Sie
weinte und umarmte uns, und wir spürten, daß es ihr glücklichster Tag in ihrem Leben
war, und sie nun auch ein Zuhause hatte, nämlich Vater und Mutter! Lohnt es sich nicht, hier zu investieren? Wir können
nicht ermessen, welche segensreichen Folgen die Aufnahme solcher Kinder in christlichen
Familien hat. Auch die Städte, Dörfer und Gemeinden werden durch diese Hilfsaktion
gesegnet sein. |
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Das Hilfswerk SamariterDienst
hilft notleidenden Menschen
und dient zur Ausbreitung des Evangeliums
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